Paar am Pilsumer Leuchtturm

Wat’n Wind, wat’n Moor, wat’n Meer

Gleich hinter unserem nahegelegenen Deich beginnt der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, ohne Zweifel einer der ökologisch bedeutendsten und faszinierendsten Lebensräume auf der Erde.

Der Nationalpark Niedersäschsisches Wattenmeer ist ein einzigartiges Ökosystem, in dem die Gezeiten (Tide) eine maßgebliche Rolle spielen.

Durch den stetigen Wechsel von Ebbe und Flut sind die klimatischen und hydrologischen Bedingungen so verschieden, dass der Lebensraum der darin lebenden Organismen etwas ganz besonderes ist. Pflanzen und Tiere haben sich im Laufe der Zeit dem Wechsel von Süß-und Salzwasser, hohen Temperaturschwankungen und extrem starken Winden angepasst.

Mehr als 10 Millionen Watt- und Wasservögel nutzen das Niedersächsische Wattenmeer vor der Toren Greetsiels im Frühling, Herbst und Winter als Rastplatz oder Überwinterungsgebiet. Welche Vogelart wann, wo und in welcher Zahl auftritt, ist keineswegs zufällig, sondern für jede Art charakteristisch.

Auch Hobby-Ornithologen und Naturliebhaber kommen hier auf Ihre Kosten. Vom Vitalis aus ist das Durchziehen der Säbelschnäbler oder Brandenten im Früjahr und Herbst oftmals gut zu beobachten. Im Winter sind zehntausende Eiderenten von der Ostsee auf Nahrungssuche nach Muscheln in den ungestörten Gebieten des Nationalparks.

Das Niedersäschsiche Wattenmeer ist seit der Ramsar Konvention von 1976 Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung, seit 1979 EG-Vogelschutzgebiet, seit 1986 anerkannten Nationalpark und 1993 UNESCO Biosphärenreservat.

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